SAP Solution Manager Upgrade: Zukunft 7.2

Dennis Krieger
| 1 min read

Aus funktionaler Sicht müssen Kunden den Wechsel von SAP® Solution Manager 7.1 auf 7.2 nicht fürchten. Alle Funktionalitäten der älteren Version werden auch in der neuen Version zur Verfügung stehen und nicht, wie immer wieder zu hören, nur noch Großkunden vorbehalten oder gegen Zusatzlizensierung nutzbar sein. Stattdessen kommen neue innovative Themen und Funktionen hinzu.


Ein wichtiger Aspekt für die Planung des Releasewechsels liegt darin, dass der offizielle Standardsupport für den Solution Manager 7.1 am 31.12.2017 endet. Kunden, die danach noch den SAP Solution Manager 7.1 nutzen, bekommen weiterhin Unterstützung durch die SAP, frei nach deren Grundsatz „support never ends“. Dafür müssen Unternehmen aber im Rahmen des kundenspezifischen Supports gegebenenfalls zahlen oder länger auf Fehlerkorrekturen warten. Gerade im zertifizierten Umfeld, in dem auch SAP Solution-Manager-Szenarien und -Prozesse auditiert werden, sehen Prüfer die Nutzung von Software, die nicht länger im Standardsupport unterstützt wird, kritisch.

Wichtige Aspekte für die Planung einer 7.2 Upgrade Roadmap:
  • S/4HANA als Treiber des Upgrades auf 7.2
  • SolMan 7.2 unterstützt die neue User Interface-Technologie SAP Fiori
  • Custom Code Management um Coding zu identifizieren


Optionen für den Releasewechsel

1. Upgrade der bestehenden Solution Manager Installationen. Gilt vor allem für Kunden, die den Solution Manager für technische Szenarien bzw. Szenarien einsetzen, die wenig Abhängigkeiten von der Solution Documentation haben.

2. Neuinstallation des Solution Manager 7.2 mit anschließender Migration der Belege und Dokumente im Solution Manager 7.1. Diese Option bietet die Möglichkeit, sich bei der Migration von nicht benötigten Zwischenversionen, die in der Solution Manager Datenbank gespeichert wurden, zu trennen.

3. Komplette Neuimplementierung des Solution Manager 7.2 Systems und Neuaufbau der Dokumentation und der Szenarien. Diese Option ist vor allem für Kunden interessant, die sich konkret mit dem Wechsel zu S/4HANA befassen. Diese Kunden können für die neue Landschaft direkt das neue Release nutzen und die Dokumentation neu für die S/4-Umgebung erstellen.

Zwischen den beiden ersten Optionen gibt es einen recht großen Graubereich: Themen wie auditierte IT-Prozesse, komplexe Zusatzentwicklungen aber auch Pläne für die Zusammenlegung mehrerer Solution Manager-Installationen innerhalb eines Unternehmens können den Ausschlag für die Entscheidung geben und müssen individuell bewertet werden



 

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